Wala Workshop Februar 2014 im Schloss Wulkow
 
 

  Da unser jährlicher Workshop in Uelzen wegen Terminproblemen abgesagt
werden musste, entstand in mir die Idee, in unserer Region Heinersdorf Ostbrandenburg einen Workshop zu veranstalten.  Im Vorfeld hatten wir uns schon einmal mit dem Thema "was bauen wir" beschäftigt. Dabei sind wir auf den Leichtwind-Drachen Wala XL gekommen. Eigentlich wollten wir in einer Jugendherberge bauen, mussten aber diese Idee verwerfen, da es keine adäquate Jugendherberge in unserer Umgebung gibt. So bin ich auf das schöne Schloss Wulkow gekommen. Also hin und gefragt.  Dort fanden wir eine verständnisvolle Geschäftsleitung und Mitarbeiter, die uns unterstützten. 


Klick mich und ich werde gross...

Ich habe mich im November 2013 an die Arbeit gemacht und Schablonen von einem Photo mit Hilfe eines  Zeichenprogramms erstellt.


Klick mich und ich werde gross...

( Wie sich hinterher herausstellte, sind die Schablonen bis auf den Zentimeter genau geworden). Parallel dazu habe ich Rainer Timm gefragt, ob er bei dem Workshop helfen würde. Rainer war begeistert und sagte mir, dass er einen Drachen nach meinen Schablonen als Muster im Vorfeld bauen würde.  Dies ist auch geschehen.
Nun wurden die Teilnehmer angeschrieben und Mitte Januar standen die Teilnehmer fest.
So konnten wir 5 Doppelzimmer und 3 Einzelzimmer buchen.
Leider machte uns das Wetter einen schweren Strich durch die Rechnung. Rainer Timm stürzte am 21.1.2014 bei Glatteis so schwer, dass er sich das Becken brach und für den Workshop ausfiel. Nach 13 Tagen Krankenhaus verbringt er nun seit Anfang Februar seine Zeit im Rollstuhl und mit Krücken  .
Susanne und Jürgen aus Hannover fielen ebenfalls durch Krankheit aus. So blieb es bei Sylke und Gerd Bierschenk, Christel und Gerd Römer, Hermann Linseisen, Matthias Minschke und Karina und Klaus Römer Artelt.

Die Vorfreude auf den Workschop wuchs und so trafen wir uns dann am Freitag den 14.02.2014 im Schloss Wulkow. Wir wurden dort sehr herzlich  empfangen.
Wir bezogen unsere bestellten Zimmer. 


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Zum Arbeiten hatte man uns in der Remise einen schönen Raum  ebenerdig bereitgestellt und mit Tischen und Stühlen ausgestattet.
Nun fingen wir an den Raum zu belegen und  mit den von uns mitgebrachten Utensilien einzurichten.
Das ging sehr einfach, da wir nur alles aus dem Anhänger in den Raum in der Remise tragen mussten.
(Hätten auch mit dem Anhänger in den Raum fahren können  )

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Nachdem sich alle häuslich eingerichtet hatten, konnten wir mit der Arbeit beginnen. Die meisten Drachenteile hatten Gerd und ich im Voraus schon angezeichnet und grob ausgeschnitten. Eigentlich wollte Rainer uns dabei helfen, aber aus den oben genannten Gründen war das nicht möglich. Einige Teile wurden dann noch vor Ort angezeichnet und zugeschnitten.


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Doch einige hatten es so eilig, das sie erst einmal mit der Drachentasche anfingen

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Alle Taschen wurden mit solch Schild versehen.

Nun hatten wir uns erst einmal unser Abendbrot verdient. Im Schlosswintergarten war für uns alle ein Tisch eingedeckt und wir konnten eine vorzügliche Mahlzeit mit einem frisch gezapften Bier einnehmen. 
Das Team von Schloss Wulkow hat uns hervorragend betreut.
Nach dem Abendessen konnte dann mit Kleben und Nähen begonnen werden

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Doch vor dem Kleben und Nähen wird erst einmal nachgedacht

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Und so sehen die ersten Klebe- und Nähergebnisse aus.

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Gegen 23:00 Uhr haben wir den Freitag dann ausklingen lassen.
 

  Am Samstag haben wir den Tag mit einem ausgiebigen, reichhaltigen und vorzüglichen Frühstücks-Büfett begonnen.
Nach dem Frühstück wurde dann wieder zugeschnitten, geklebt und genäht.

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Hermann hatte seinen gekauften Wala XL mitgebracht, und da das Wetter so schön war kamen wir auf die Idee: der muss an den Himmel. Gesagt, getan. Raus aus der Remise, Schnur dran und los ging´s. Direkt vor der Remise und dem Schloss konnten wir den Drachen steigen lassen.

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Aber  auch wenn es noch so viel Spaß machte, mussten wir doch weiter machen mit Nähen, Nähen, Nähen.
Abwechslung wurde uns dann zu Mittag durch das Kuchenbüfett beschert. Sylke hatte einen sehr leckeren Mohnkuchen mitgebracht. Karina´s Mutter hat uns einen Schokokirschkuchen und einen Käsekuchen gebacken. Karina hat Kaffee und Tee gekocht. Die Köstlichkeiten haben wir uns zum Mittagessen gegönnt. Es standen auch noch diverse Getränke und Snacks zur Verfügung.
Doch nach dem Kuchenbüfett ging es weiter mit  NÄHEN, NÄHEN, NÄHEN !

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Aber auch diese Arbeit geht auch einmal zu Ende und dann sehen die Ergebnisse so aus:

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Gerd  und Hermann waren mit ihren Drachen sehr weit fortgeschritten und hatten damit Zeit anderen zu helfen.
Um 18:00 Uhr rief wieder der Wintergartenplatz zum Abendbrot und wieder konnten wir eine vorzügliche Mahlzeit mit einem frisch gezapften Bier einnehmen. Auch an diesem Abend hat sich das Team vom Schloss Wulkow super um uns gekümmert.
Nach dem Abendessen wurde weiter gearbeitet. Um 22:35 Uhr wurde dann Hermann´s fertiger Drachen zum Jungfernflug  in den nächtlichen Himmel geschickt.

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Nach diesem Erfolg haben wir uns noch bei einer Flasche Bier zusammengesetzt und den Samstag um 24:00 Uhr ausklingen lassen.
 
 

  Auch am Sonntag haben wir den Tag mit einem ausgiebigen, reichhaltigen und vorzüglichen Frühstücks-Büfett begonnen. Danach haben wir noch die restlichen Arbeiten an unseren Drachen erledigt und so konnten wir alle die Drachen am Sonntag vor dem Schloss Probe fliegen.

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Nach dem Probeflug haben wir unsere Sachen eingeräumt und den Raum  gereinigt .

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Nun hatten wir noch Zeit, um ein Gruppenbild zu machen.


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Danach haben wir uns noch einmal im Wintergarten zusammengesetzt. Weil es allen so gut gefallen hat, haben wir uns schon für das nächste Jahr verabredet und alle haben zugesagt. 

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Fazit:
 Ein super schöner und gelungener Drachenworkshop in einer außergewöhnlichen Umgebung.
Wir danken der Geschäftsleitung und dem Team von Schloss Wulkow für ein außergewöhnliches Wochenende.

 Ein kleines Dankeschön an das Schloss Wulkow wurde
von uns an die Geschäftsleitung überreicht.
Als Dank, dass wir den Workshop in dieser wunderschönen Lokation 
durchführen konnten.







Text: Klaus Römer-Artelt
Bilder: Hermann Linseisen, Matthias Minschke,Klaus Römer-Artelt
© Himmelsstürmer-Ostbrandenburg e.v